Tapinauchenius gigas

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Vogelspinnen

Caporiacco, 1954, Französisch-Guyana



Verbreitung:Tapinauchenius gigas stammt aus Südamerika, Französisch-Guayana, Brasilien, Guayana, Ecuador, Venezuela, Kolumbien
Habitat:Tropische Regenwälder
Lebensweise:Baumbewohnende Vogelspinne. Lebt in Spalten von Baumrinden und kleinen Baumhöhlen wo sie ihre Wohnröhre leicht ausspinnt.
Endgröße:Adulte Tiere erreichen eine Körperlänge bis ca. 6cm.
Aussehen:Schlanke Gestalt mit ausgebildeter Scopula (Haftpolster) an Tarsus und Metatarsus. Hellbraune Grundfärbung. Schwarze Sternzeichnung auf dem Rückenschild. Über dem Hinterleib verläuft ein breites Band mit schimmernden Haaren von der Oberseite zur Flanke. Am hinteren Teil des Abdomens sind vier Punkte sichtbar, die Muskelansatzstellen. Lange Haare an den Beinen. Mein Spiderling besitzt eine rosa Grundfärbung mit einer wunderschönen schwarzen Zeichnung mit Querstreifen auf dem Abdomen, welche stark an eine "Biene" erinnert.
Verhalten:Dämmerungs- und nachtaktiv. Leicht nervös bis aggressiv, sehr schnell und scheuen nicht davor zurück zuzubeißen. Sie flieht zunächst sehr schnell, und verteidigt sich anschließend durch Giftbiß. Flieht bei Beeinträchtigung in ihren Unterschlupf. Selten außerhalb des Unterschlupfes zu sehen.
Verteidigung:Verteidigung durch Biss. Beisst bei Bedrängnis zu. Ist sehr schnell und springt weite Strecke über den Boden oder von Ast zu Ast.
Haltung:Standardterrarium mit den Mindestmaßen 20 x 30 x 40cm (Breite, Tiefe, Höhe). Zur Standardausstattung gehören ein Trinkgefäß sowie eine Versteckmöglichkeit. Als weitere Einrichtungsgegenstände können Wurzeln, Korkrindenstücke, Moos und Kletterästen eingebracht werden. Für Baumbewohner des Südamerikanischen Regenwaldterrariums empfielt sich als Bodensubstrat eine ca. 5cm hohe Mischung aus Kokofasern oder Blumenerde mit 10% Lehm, oder Terrariensand. Vogelspinnen entstammen tropischen und subtropischen Lebensräumen. Die durchschnittliche Temperatur sollte 24°C bis 28°C am Tag und 20°C bis 22°C in der Nacht betragen. Die relative Luftfeuchtigkeit im Terrarium sollte um 80% liegen.
Terrarientypen
Futter:Der Größe entsprechende Grillen, Heimchen, Heuschrecken, Schaben, Wachsmotten, Larven, Zophobas etc. Große Arten nehmen auch nestjunge Säuger, Mäuse oder Kücken. Adulte Vogelspinnen sollten alle 7 bis 10 Tage 3 bis 4 Futtertiere pro Woche bekommen. Junge Spinnen sollten alle 2 bis 3 Tage gefüttert werden.
Fortpflanzung:Die Paarung ist in der Regel recht einfach. Das Männchen kann, insoweit das Weibchen gut angefüttert wurde, für einige Tage in das Terrarium des Weibchens gesetzt werden. Nach etwa sechs bis acht Wochen fängt das Weibchen an einen Eikokon zu bauen aus dem nach weiteren sechs bis acht Wochen ca. 100 Jungspinnen schlüpfen die in der ersten Zeit problemlos bei dem Muttertier gehalten werden können. Nach weiteren zwei bis drei Wochen sollten sie aus dem Terrarium entfernt werden, wobei diese durchaus mit mehreren Jungspinnen in einem grösseren Behältnis aufgezogen werden können. Tapinauchenius-Arten können ohne erneute Verpaarung einen zweiten Kokon produzieren, welcher in der Regel allerdings weniger Spiderlinge als der Erste Kokon enthalten. Die Männchen sind bereits nach ca. einem Jahr adult.
Info: