Pterinochilus junodi
()
Vogelspinnen
Simon, 1904, Südafrika


Verbreitung: | Das Verbreitungsgebiet von Pterinochilus junodi liegt im östlichen Afrika von Äthiopien bis Südafrika |
Habitat: | Trockene bis feuchte Savannen. |
Lebensweise: | Bodenbewohnende Vogelspinne. Legt stark ausgesponnene Wohnröhren auf offener Fläche an oder leben unter Steinen und Hölzern. Oft wird das gesamte Terrarium ausgesponnen. |
Endgröße: | Adulte Tiere erreichen eine Körperlänge bis ca. 5cm. |
Aussehen: | Stark behaarte Vogelspinne (auch als Affenspinne bezeichnet) mit stark ausgeprägten Haftpolstern an Metatarsus und Tarsus. Schlanke Vogelspinne mit Sternförmiger Zeichnung auf dem Rückenschild und Flecken auf dem Hinterleib. |
Verhalten: | Dämmerungs- und nachtaktiv. Aggressive Vogelspinnenart. |
Verteidigung: | Verteidigung durch Biss, Beinschlag, Stridulation. Bei Belästigung richtet sich die Vogelspinne auf und schlägt mit den Tastern der Vorderbeine, stridulierend nach dem Angreifer. Ihr Gift ist vor allem für Kinder gefährlich. |
Haltung: | Standardterrarium mit den Mindestmaßen 20 x 30 x 20cm (Breite, Tiefe, Höhe). Zur Standardausstattung gehören ein Trinkgefäß sowie eine Versteckmöglichkeit. Als weitere Einrichtungsgegenstände können Wurzeln, Korkrindenstücke, Moos und Kletterästen eingebracht werden. Für das Steppenterrarium empfielt sich als Bodensubstrat eine mindestens 10cm hohe Mischung aus 50% Lehm, 25% ungedüngte Blumenerde und 25% Sand. Vogelspinnen entstammen tropischen und subtropischen Lebensräumen. Die durchschnittliche Temperatur sollte 25°C bis 28°C, lokal bis 29°C am Tag und 20°C bis 25°C in der Nacht betragen. Die relative Luftfeuchtigkeit im Terrarium sollte mindestens 60% bis 70% betragen. ![]() |
Futter: | Der Größe entsprechende Grillen, Heimchen, Heuschrecken, Schaben, Wachsmotten, Larven, Zophobas etc. Große Arten nehmen auch nestjunge Säuger, Mäuse oder Kücken. Adulte Vogelspinnen sollten alle 7 bis 10 Tage 3 bis 4 Futtertiere pro Woche bekommen. Junge Spinnen sollten alle 2 bis 3 Tage gefüttert werden. |
Fortpflanzung: | Der Kokon enthält ca. 150 Jungtiere. |
Info: | Kann Stridulieren. Ihr Gift ist vor allem für Kinder gefährlich. |