Pamphobeteus antinous

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Vogelspinnen

Pocock, 1903, Peru, Bolivien



Verbreitung:Pamphobeteus antinous stammt aus Südamerika, Brasilien, Kolumbien, Bolivien, Peru, Ecuador
Habitat:Tropische Regenwälder.
Lebensweise:Bodenbewohnende Vogelspinne.
Endgröße:Adulte Tiere erreichen eine Körperlänge von ca. 10cm bis 11cm mit einer Beinspannweite bis zu 25cm. Zählt neben der Theraphosa blondi zu den größten Vogelspinnen der Welt.
Aussehen:Einheitlich schwarze Grundfärbung mit rotbraunen Haaren auf dem Abdomen. Zwei kommaförmige Flecken reichen vom Augenhügel bis zur Thoraxfurche. Adulte Männchen besitzen sowohl auf dem Vorderkörper als auch auf der Oberseite der Femuren einen metallisch blauen Schimmer. Weibchen und Jungtiere weisen diesen Schimmer nur auf dem Femur vor.
Verhalten:Dämmerungs- und nachtaktiv. Aggressive Art.
Verteidigung:Verteidigung durch Biss.
Haltung:Standardterrarium mit den Mindestmaßen 40 x 40 x 30cm (Breite, Tiefe, Höhe). Zur Standardausstattung gehören ein Trinkgefäß sowie eine Versteckmöglichkeit. Als weitere Einrichtungsgegenstände können Wurzeln, Korkrindenstücke, Moos und Kletterästen eingebracht werden. Für Bodenbewohner des Südamerikanischen Regenwaldterrariums empfielt sich als Bodensubstrat eine mindestens 10cm hohe Mischung aus Kokofasern oder Blumenerde mit 10% Lehm, oder Terrariensand. Das Substrat ständig leicht feucht halten. Vogelspinnen entstammen tropischen und subtropischen Lebensräumen. Die Temperatur sollte gleichmäßige 25°C am Tag und 20°C bis 22°C in der Nacht betragen. Die relative Luftfeuchtigkeit im Terrarium sollte mindestens 80% bis 85% betragen.
Terrarientypen
Futter:Der Größe entsprechende Grillen, Heimchen, Heuschrecken, Schaben, Wachsmotten, Larven, Zophobas etc. Große Arten nehmen auch nestjunge Säuger, Mäuse oder Kücken. Adulte Vogelspinnen sollten alle 7 bis 10 Tage 3 bis 4 Futtertiere pro Woche bekommen. Junge Spinnen sollten alle 2 bis 3 Tage gefüttert werden.
Fortpflanzung:Der Kokon enthält bis zu 200 Jungtiere.
Info: