Haploclastus nilgirinus

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Vogelspinnen

Pocock, 1899, Indien



Verbreitung:Haploclastus nilgirinus stammt aus Indien
Habitat:Trockene Wälder und Buschlandschaften
Lebensweise:Röhrenbewohnende Vogelspinne.
Endgröße:Adulte Tiere erreichen eine Körperlänge von ca. 3cm bis 5cm.
Aussehen:Der Carapax hat einen hellen Braunton der je nach Lichteinwirkung einen hellgrünen Schimmer abgibt. Das Opisthosoma ist einheitlich dunkelbraun. Die Femuren sind dunkelbraun bis schwarz und heben sich deutlich von der angrenzenden hellbraunen Patella durch einen weiss-gelben Gelenkring voneinander ab. Die Tarsen und Metatarsen weisen eine verhältnismässig breitangelegte Scopula auf.
Verhalten:Dämmerungs- und nachtaktiv.
Verteidigung:Verteidigung durch Biss.
Haltung:Standardterrarium mit den Mindestmaßen 20 x 30 x 20cm (Breite, Tiefe, Höhe). Zur Standardausstattung gehören ein Trinkgefäß sowie eine Versteckmöglichkeit. Als weitere Einrichtungsgegenstände können Wurzeln, Korkrindenstücke, Moos und Kletterästen eingebracht werden. Für das Asiatische Regenwaldterrarium empfielt sich als Bodensubstrat eine Mischung aus Kokosfasern oder Blumenerde mit 30% Lehm, oder Terrariensand. Substrathöhe von ca. 15 bis 20cm anbieten. Vogelspinnen entstammen tropischen und subtropischen Lebensräumen. Die durchschnittliche Temperatur sollte 18°C bis 22°C am Tag und 15°C bis 18°C in der Nacht betragen. Die relative Luftfeuchtigkeit im Terrarium sollte zwischen 70% und 85% liegen.
Terrarientypen
Futter:Der Größe entsprechende Grillen, Heimchen, Heuschrecken, Schaben, Wachsmotten, Larven, Zophobas etc. Große Arten nehmen auch nestjunge Säuger, Mäuse oder Kücken. Adulte Vogelspinnen sollten alle 7 bis 10 Tage 3 bis 4 Futtertiere pro Woche bekommen. Junge Spinnen sollten alle 2 bis 3 Tage gefüttert werden.
Fortpflanzung:Der Kokon enthält ca. 100 Eier. Das Weibchen bringt ihren Kokon wie eine Hängematte in ihrem Bau an.
Info:Haploclastus nilgirinus stammt von den Nilgiri Mountains, einem Gebirgsmassiv im südlichen Vorderindien, welches im Westen mit den Westghats und im Osten mit den Ostghats in Verbindung steht. Im Norden hat diese Gebirgskette Erhöhungen von über 1.000 m (Nadawaram 1.501 m) im Süden über 2.000 m (Camels Hump 2.216 m, Dodabetta 2.630 m).