Avicularia walckenaeri

()

Vogelspinnen

Perty, 1833, Brasilien



Verbreitung:Avicularia walckenaeri stammt aus Brasilien
Habitat:Tropische Regenwälder, feuchtwarme Regionen
Lebensweise:Baumbewohnende Vogelspinne. Verstecken sich in Bromelie, Astlöchern, Baumhöhlen oder Spalten. Hier spinnen sie dichte Wohngespinnste.
Endgröße:Adulte Tiere erreichen eine Körperlänge von ca. 5cm bis 7cm.
Aussehen:Schlanke Gestalt mit ausgebildeter Scopula (Haftpolster) an Tarsus und Metatarsus. Typisch sind die orangefarbenen Bänder an den lang behaarten Beinen. Schimmernde Thoraxfurche. Ähnelt Avicularia aurantiaca.
Verhalten:Dämmerungs- und nachtaktiv. Äußerst friedlich. Sobald sie gestört wird, flieht sie in ihren Unterschlupf. Bei Bedrohung lassen sie sich fallen und segeln mit ausgespreizten Beinen wie ein Fallschirm zu Boden. Gut für Anfänger zu empfehlen.
Verteidigung:Verteidigung durch Biss und bombardieren.
Haltung:Standardterrarium mit den Mindestmaßen 30 x 30 x 40cm (Breite, Tiefe, Höhe). Zur Standardausstattung gehören ein Trinkgefäß sowie eine Versteckmöglichkeit. Als weitere Einrichtungsgegenstände können Wurzeln, Korkrindenstücke, Moos und Kletterästen eingebracht werden. Für Baumbewohner des Südamerikanischen Regenwaldterrariums empfielt sich als Bodensubstrat eine ca. 5cm hohe Mischung aus Kokofasern oder Blumenerde mit 10% Lehm, oder Terrariensand. Das Substrat immer feucht halten. Vogelspinnen entstammen tropischen und subtropischen Lebensräumen. Die durchschnittliche Temperatur sollte 25°C bis 28°C am Tag und 20°C bis 23°C in der Nacht betragen. Die relative Luftfeuchtigkeit im Terrarium sollte zwischen 70% und 80% liegen.
Terrarientypen
Futter:Der Größe entsprechende Grillen, Heimchen, Heuschrecken, Schaben, Wachsmotten, Larven, Zophobas etc. Frösche, Geckos, kleine Vögel (Kolibris) und andere kletternde oder fliegende Wirbeltiere. Adulte Vogelspinnen sollten alle 7 bis 10 Tage 3 bis 4 Futtertiere pro Woche bekommen. Junge Spinnen sollten alle 2 bis 3 Tage gefüttert werden.
Fortpflanzung:Ein geschlechtsreifes Paar kann problemlos eine Zeit lang in einem Terrarium gehalten werden. Der Kokon enthält durchschnittlich zwischen 50 bis 200 Jungtiere. Die Jungspinnen schlüpfen bei einer Temperatur von 27°C nach drei bis fünf Wochen. Die Nymphen häuten sich vier bis fünf Wochen später und verlassen nach etwa einer Woche den Kokon. Die Jungtiere verhalten sich zumindest bis zur ersten Häutung wenig kanibalistisch. Leicht zu züchten.
Info: