Avicularia aurantiaca

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Vogelspinnen

Bauer, 1996, Peru



Verbreitung:Avicularia aurantiaca stammt aus Peru, Südamerika
Habitat:Tropische Regenwälder, feuchtwarme Regionen
Lebensweise:Baumbewohnende Vogelspinne. Verstecken sich in Bromelie, Astlöchern, Baumhöhlen oder Spalten. Hier spinnen sie dichte Wohngespinnste.
Endgröße:Adulte Tiere erreichen eine Körperlänge von ca. 5cm bis 7cm.
Aussehen:Schlanke Gestalt mit ausgebildeter Scopula (Haftpolster) an Tarsus und Metatarsus. Die Oberseite weist eine dunkelbraune Grundfärbung mit schimmernder Thoraxgrube auf - färbt sich vor der Häutung manchmal schwarz. Die Unterseite ist schwarz. Gelbbraune Haare am Cephalothorax, braunweisse an den Beinen und am Abdomen. Typisch sind die gelblichen Bänder sowie die dicken rötlichen Haftpolster an den lang behaarten Beinen. Bei den Männchen sind nach der Reifehäutung keine Beinringe mehr vorhanden.
Verhalten:Dämmerungs- und nachtaktiv. Sehr friedlich. Bei Bedrohung lassen sie sich fallen und segeln mit ausgespreizten Beinen wie ein Fallschirm zu Boden. Wenn sie gestört werden geraten sie schnell in Panik und fliehen sehr schnell. Für Anfänger zu empfehlen.
Verteidigung:Verteidigung durch Biss und bombardieren. Streift bei Bedrohung ihre Brennhaare schnell ab.
Haltung:Standardterrarium mit den Mindestmaßen 30 x 30 x 40cm (Breite, Tiefe, Höhe). Zur Standardausstattung gehören ein Trinkgefäß sowie eine Versteckmöglichkeit. Als weitere Einrichtungsgegenstände können Wurzeln, Korkrindenstücke, Moos und Kletterästen eingebracht werden. Für Baumbewohner des Südamerikanischen Regenwaldterrariums empfielt sich als Bodensubstrat eine ca. 5cm hohe Mischung aus Kokofasern oder Blumenerde mit 10% Lehm, oder Terrariensand. Das Substrat immer feucht halten. Vogelspinnen entstammen tropischen und subtropischen Lebensräumen. Die durchschnittliche Temperatur sollte 24°C bis 27°C am Tag und 20°C bis 22°C in der Nacht betragen. Die relative Luftfeuchtigkeit im Terrarium sollte zwischen 70% und 80% liegen.
Terrarientypen
Futter:Der Größe entsprechende Grillen, Heimchen, Heuschrecken, Schaben, Wachsmotten, Larven, Zophobas etc. Frösche, Geckos, kleine Vögel (Kolibris) und andere kletternde oder fliegende Wirbeltiere. Adulte Vogelspinnen sollten alle 7 bis 10 Tage 3 bis 4 Futtertiere pro Woche bekommen. Junge Spinnen sollten alle 2 bis 3 Tage gefüttert werden.
Fortpflanzung:Ein geschlechtsreifes Paar kann problemlos eine Zeit lang in einem Terrarium gehalten werden. Das Weibchen legt 50 bis 200 Eier. Die Jungspinnen schlüpfen bei einer Temperatur von 27°C nach drei bis fünf Wochen. Die Nymphen häuten sich vier bis fünf Wochen später und verlassen nach etwa einer Woche den Kokon. Die Jungtiere verhalten sich zumindest bis zur ersten Häutung wenig kanibalistisch. Leicht zu züchten.
Info: Synonym: Avicularia magdalenae.