Terrarientypen
Bei Vogelspinnen, Skorpionen und Reptilien ist wegen ihrer geringen Anpassungsfähigkeit besonders darauf zu achten das die korrekte Klimatisierung und Gestaltung des Lebensraumes eingehalten wird. Je mehr das Terrarium dem natürlichen Lebensraum ihres Pfleglings entspricht, desto mehr entspricht dies einer Artgerechten Haltung und ebenso einem Artgerechten Verhalten.
Zwischen den im folgenden gängigsten beschriebenen Terrarientypen gibt es fließende Übergänge.
Das Regenwaldterrarium
Das auffälligste Merkmal des Regenwaldterrariums sind wohl die üppig wachsenden Pflanzen, welche nicht nur einen dekorativen Zweck erfüllen, sondern gleichzeitig Reviergrenzen für territorial lebende Tiere bilden.
Das Wüstenterrarium
In einem Wüstenterrarium, auch als Trockenterrarium bezeichnet, gehören Steine zu dem ausschlaggebenden Einrichtungselementen. Hiermit können z.B. Felsaufbauten naturgerecht nachgebildet werden. Bei territorialen Tieren ist es wichtig das Wüstenterrarium gut zu strukturieren. Zu den weiteren Einrichtungsgegenständen zählen trockene Sträucher, Äste und sauberer Sand.
Das Aquaterrarium
Bei einem Aquaterrarium ist Wasser das ausschlaggebende Element und bietet daher diverse Gestaltungsvarianten.
Aquaterrarium mit Trockenplätzen
Reptilien welche nicht ausschließlich im Wasser leben, brauchen einen deutlich niedrigeren Wasserspiegel. Diese benötigen Ruheplätze außerhalb des Wassers, die durch inselartige Aufbauten realisiert werden können.
Aquaterrarium für Wasserbewohner
Dieser Terrarientyp kommt z.B. bei Tieren wie Axolotl oder Krallenfrosch zum Einsatz. Ausschlaggebendes Merkmal sind mehr oder weniger herausragende Wasser- und Kletterpflanzen mit überwiegenden Wasserteil.
Aquaterrarium mit feuchter Insel
Ein Becken mit hohem Wasserstand und einer feuchten Insel bietet z.B. den Lebensraum für Rotbauchunken und Tigersalamander.
Aquaterrarium mit Landzonen
Diese Variante benötigt ca. einen Drittel der Grundfläche als Landzone mit einem hohen Wasserstand und bietet z.B. den Lebensraum für Strumpfbandnattern und Laubfrösche.