Varanus prasinus
(Smaragdwaran, Baumwaran)
Warane
Schlegel, 1839,


Verbreitung: | Varanus prasinus stammt aus Neuguinea und Nordaustralien. |
Habitat: | Monsun-, Regen- und Palmenwälder, Mangroven und Kakaoplantagen. |
Lebensweise: | Baumbewohnender Waran. Smaragdwarane klettern recht langsam unter Zuhilfenahme ihres Greifschwanzes. |
Endgröße: | Adulte Tiere erreichen eine Gesamtlänge von ca. 70cm. Das längste vermessene Exemplar wies eine Gesamtlänge von 84,5cm mit einer Kopf-Rumpf-Länge von 29,5cm auf. |
Aussehen: | Der Smaragdwaran besticht durch seine leuchtend grüne Farbe die von unregelmäßig angeordneten dunklen Bändern unterbrochen wird. Die Körperunterseite ist weiß-, gelb- oder grünlich. Die Schnauze ist lang und spitz. Der Kopf ist kurz. Der Greifschwanz ist im Querschnitt rund und wird zum Klettern eingesetzt. Die Gliedmaßen sind vergleichsweise lang und mit sehr scharfen Krallen versehen. |
Verhalten: | Tagaktiv. Können kräftig zubeißen und wehren sich bei Gefahr durch peitschen mit dem Schwanz. Sind schnell und wendig. Warane können in Gefangenschaft schnell zahm werden. |
Haltung: | Zur Standardausstattung gehört ein großes Wasserbecken sowie Versteckmöglichkeiten uns Ruheplätze. Als weitere Einrichtungsgegenstände können Steine, Wurzeln, Korkrindenstücke, Moos und Kletterästen eingebracht werden. Ebenfalls dürfen im Terrarium auch entsprechende kühlere Plätze zur Abkühlung nicht fehlen. Je nach Jahreszeit sollte die Beleuchtungsdauer täglich zwischen 10 und 14 Stunden betragen. UV-Beleuchtung ist im Waran-Terrarium erforderlich. Warane entstammen tropischen und subtropischen Lebensräumen. Die durchschnittliche Temperatur sollte 25°C bis 35°C am Tag, Sonneninseln 40°C bis 45°C und 20°C bis 25°C in der Nacht betragen. Die relative Luftfeuchtigkeit im Terrarium sollte zwischen 70% und 90% liegen. ![]() |
Futter: | Warane sind überwiegend karnivor und ernähren sich der Größe entsprechend von Nagetieren wie Mäusen und Ratten, Kleinvögeln, Eidechsen, Insekten, Schlangen, Fröschen, Schnecken, Regenwürmern sowie Vogel- oder Reptilieneiern und Kücken. Sie neigen durch ihren Freßtrieb zum verfetten. |
Winterruhe: | |
Fortpflanzung: | |
Info: | Alle bekannten Waran-Arten sind durch das Washingtoner Artenschutzübereinkommen geschützt. |