Buthus mariefranceae

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Skorpione

Lorenco, 2003,



Verbreitung:Das Verbreitungsgebiet dieser Art liegt in Südwest- und Mittelamerika und in Mexiko.
Habitat:Sehr Anpassungsfähig und in Steppen, Tropen- und Wüstengebieten zu finden.
Lebensweise:Im Gegensatz zu anderen Skorpionarten graben Tiere dieser Gattung nicht in den Boden. Sie sind vor allem unter loser Baumrinde oder in Holzspalten zu finden. Da diese zu den bevorzugten Versteckplätzen zählen, ist es auch nicht verwunderlich das sie oft in menschlichen Lebensräumen anzutreffen sind, wo sie sich häufig zwischen Brettersammlungen verstecken. Auf ihren nächtlichen Streifzügen dringen sie daher auch in Wohnbereiche ein. Sie sind und leben tagsüber im Verborgenen, wenn möglich sind sie tagsüber komplett inaktiv.
Endgröße:Adulte Tiere erreichen eine Körperlänge von ca. 9cm bis 10cm.
Aussehen:C. margaritatus weist große Ähnlichkeit zu C. gracilis auf. Je nach Herkunftsland ist der Körper dunkel bis hin zum hellbraunen. Auffallend sind die immer helleren Scheren und Beine wobei die Pedipalpen bis auf die Scheren gelblich bis rötlich sind. Die Beine sind eher gelblich bis rötlich gefärbt. Das Mesosoma zeigt eine dunkelbraune bis schwarze Färbung auf wobei das vorletzte Glied und der Stachel etwas heller gefärbt ist. Kammzähne: Männchen 26-34, Weibchen 24-33.
Verhalten:C. margaritatus ist sehr schnell. Flüchtet allerdigs eher als zuzustechen. Allerdings sticht er schnell und ohne Vorwarnung zu, falls er sich bedroht fühlt. Skorpione können sehr schnell laufen und sind ausgesprochen gute Kletterer.
Verteidigung:Die Giftigkeit eines Stiches der Gattung Centruroides variiert je nach Art und Herkunft sehr unterschiedlich. Einige verursachen ausschließlich eine lokale Symptomatik, andere widerum werden für Todesfälle verantwortlich gemacht. Für Kinder ist ein Stich jedoch immer gefährlich. Symptome äußern sich wie folgt: Lokale Schmerzen und Lähmungen, Erbrechen, verstärktes Schwitzen, Bradykardie oder Tachykardie, vermehrter Speichelfluss, Blutdruckabfall oder -anstieg. Desweiteren sind Krampfanfälle und Bewusstseinsstörungen bis zur Bewusstlosigkeit möglich.
Haltung:Ein Standardterrarium mit den Mindestmaßen 30 x 30 x 20cm (Breite, Tiefe, Höhe) ist für kleine Arten ausreichend. Da Skorpione zwar gut klettern können, sich aber vorzugsweise auf den Boden aufhalten, ist die Höhe nicht entscheidend. Die Größe der Grundfläche ist nach obenhin natürlich offen. Zur Einrichtung gehören unabdingbar Versteckplätze (z. B. aus flachen Steinen oder Korkrinde) damit sich das Tier zurückziehen kann und eine Trinkschale. Als weitere Einrichtungsgegenstände können Kletteräste, Wurzeln, Laub, Moos und Pflanzen (keine harten Stacheln oder Dornen!) eingebracht werden.
Skorpione besitzen extrem kräftige Schwänze und können Türen leicht hochheben / schieben.
Ausbruchsicheres Terrarium! Als Bodensubstrat kann, je nach Herkunftsgebiet Sand oder Erde verwendet werden. Hier bietet sich aufgrund seiner Reinheit Vogelsand oder spezieller Wüstensand, Flusssand aus dem Zoofachhandel an. Das Substrat muß nicht besonders hoch eingerichtet sein da diese Skorpionart nicht gräbt. Die Temperatur im Terrarium kann durch Beleuchtung oder Heizkabel, -matten erzielt werden, wobei eine Beleuchtung nicht unbedingt erforderlich ist. Bei der Verwendung von Heizkabeln, -matten ist zu beachten das nur etwa ein Drittel bis die Hälfte des Terrarienbodens (stets unter der Bodenplatte verlegen) bestückt wird, da diese ansonsten den natürlichen entfliehen der Oberflächentemperaturen durch Höhlenbau entgegenwirken können.
Die durchschnittliche Tagestemperatur des Terrariums sollte zwischen 27°C bis 30°C und nachts um die 20°C liegen. Die relative Luftfeuchtigkeit sollte um 70% bis 80% liegen.
Terrarientypen
Futter:Skorpione sind Jäger und nehmen nur lebend Futter an. Sie fressen alles was sie handhaben können: Frösche, kleine Eidechsen, Mäuse, Grillen, Schaben, Heimchen, Heuschrecken, Mehlwürmer etc.. Da sie nachaktiv sind sollte die Fütterung Idealerweise abends stattfinden. Einmal wöchtentlich füttern.
Fortpflanzung: 
Info:Cites-Bescheinigung nicht erforderlich.