Tityus mongei
()
Skorpione
Lourenco, 1996,


Verbreitung: | Das Verbreitungsgebiet dieser Art liegt im Südöstlichen Brasilien. |
Habitat: | Der Lebensraum liegt in den Tropen und Subtropen. |
Lebensweise: | Skorpione sind nachtaktiv und leben tagsüber im Verborgenen, wenn möglich sind sie tagsüber komplett inaktiv. |
Endgröße: | Adulte Tiere erreichen eine Körperlänge von ca. 7cm. |
Aussehen: | Der Skorpion sit gelb bis dunkelbraun. Die Beine und der Schwanz tragen hellere Gelbtöne. Diese Art besitzt sehr fein gegliederte Zangen. |
Verhalten: | Halten sich oft an Ufern von Flüssen auf. In abgestorbenem Holz, Reisig sowie unter loser Baumrinde und unter Steinen zu finden. Halten sich in dunklen Höhlen direkt in oder in der Nähe des Wohnbereiches auf. Sie können sehr schnell laufen und sind ausgesprochen gute Kletterer. |
Verteidigung: | Die Spezies ist als gefährlich einzustufen. Vor allem Kinder zählen zu der gefährdeten Gruppe. Es treten immer lokale Schmerzen mit folgenden Symptomen auf: Erbrechen, verstärktes Schwitzen, vermehrter Speichelfluss, Blutdruckabfall oder Blutdruckanstieg sowie Herzversagen und Bradykardie oder Tachykardie. Weiterhin sind Rhythmusstörungen, Krampfanfälle, Lungenödem und Bewusstseinsstörungen bis zur Bewusstlosigkeit möglich. Auch ein Temperaturanstieg, Ruhelosigkeit, alle Arten von Atemstörungen, abdominelle Schmerzen, Diarrhoe, Dehydratationen, Herzinsuffizienzen und die klinischen Zeichen eines Schockes können auftreten. Die Todesrate von Tityus serrulatus soll bei Erwachsenen 0,8 bis 1,4%, bei Kindern 3 bis 5% und bei Säuglingen und Kleinkindern 15 bis 20% betragen. In einer Studie mit Tityus serrulatus Stichen wurden in einer Klinik jedem Patienten ein Antiven verabreicht. Keiner dieser Patienten verstarb an einen Stich. |
Haltung: | Ein Standardterrarium mit den Mindestmaßen 30 x 30 x 30cm (Breite, Höhe, Tiefe) ist für kleine Arten ausreichend. Da Skorpione zwar gut klettern können, sich aber vorzugsweise auf den Boden aufhalten, ist die Höhe nicht entscheidend. Die Größe der Grundfläche ist nach obenhin natürlich offen. Zur Einrichtung gehören unabdingbar Versteckplätze (z. B. aus flachen Steinen oder Korkrinde) damit sich das Tier zurückziehen kann und eine Trinkschale. Als weitere Einrichtungsgegenstände
können Kletteräste, Wurzeln, Laub, Moos und Pflanzen (keine harten Stacheln oder Dornen!) eingebracht werden. Skorpione besitzen extrem kräftige Schwänze und können Türen leicht hochheben / schieben. Ausbruchsicheres Terrarium! Regenwaldterrarium: Als Bodensubstrat verwende ich eine spezielle Terrarienerde mit einer Höhe von 5 bis 15cm. Dieses Bodensubstrat speichert besonders gut die Feuchtigkeit, wodurch eine lang anhaltende Luftfeuchtigkeit erzielt wird. Die Temperatur im Terrarium kann durch Beleuchtung oder Heizkabel, -matten erzielt werden, wobei eine Beleuchtung nicht unbedingt erforderlich ist. Bei der Verwendung von Heizkabeln, -matten ist zu beachten das nur etwa ein Drittel bis die Hälfte des Terrarienbodens (stets unter der Bodenplatte verlegen) bestückt wird, da diese ansonsten den natürlichen entfliehen der Oberflächentemperaturen durch Höhlenbau entgegenwirken können. Die durchschnittliche Tagestemperatur des Regenwaldterrariums sollte zwischen 26°C bis 30°C liegen und nachts um die 22°C liegen. Die relative Luftfeuchtigkeit sollte um 65% liegen. ![]() |
Futter: | Skorpione sind Jäger und nehmen nur lebend Futter an. Sie fressen alles was sie handhaben können: Frösche, kleine Eidechsen, Mäuse, Grillen, Schaben, Heimchen, Heuschrecken, Mehlwürmer etc.. Da sie nachaktiv sind sollte die Fütterung Idealerweise abends stattfinden. Einmal wöchtentlich füttern. |
Fortpflanzung: | |
Info: | Cites-Bescheinigung nicht erforderlich. |