Centruroides hoffmanni
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Skorpione
Armas, 1996,


Verbreitung: | Das Verbreitungsgebiet dieser Art liegt im östlichen Botswana, südlichen Mozambique, südlichen Simbabwe und dem nordöstlichen Südafrika. |
Habitat: | Sie kommen in recht großen Verbreitungsgebieten vor, wo subtropisch- aride Klimabedingungen herrschen. Aride Steppen, Halbwüsten und Wüstengebiete. |
Lebensweise: | Parabuthus transvalicus gehört nicht zu den grabenden Arten und sind unter Bäumen und Geschütt oder Geröll zu finden. Sie dringen auch in Häuser ein. Skorpione sind nachtaktiv und leben tagsüber im Verborgenen, wenn möglich sind sie tagsüber komplett inaktiv. |
Endgröße: | Adulte Tiere erreichen eine Körperlänge von ca. 15cm bis 16cm. |
Aussehen: | Ein mächtiger Skorpion mit massivem Körperbau und einem auffallend kräftig gebauten Schwanz. Er ist dunkelbraun bis grünlich-schwarz. Die Zangen hingegen sind relativ schmal. Männchen sind im Gegensatz zu Weibchen graziler und haben eine kleinere Pedipalpenfaust. Kammzähne: Männchen 37-42, Weibchen 33-36. |
Verhalten: | Ein ernst zu nehmender Gegegner der bei Gefahr und Reizung nicht zurückweicht und sich verteidigt. Diese Art sucht nur zur Paarung Partner auf und ist ansonsten streng allein zu halten. Dieser Skorpion kann sehr schnell laufen und ist ein ausgesprochen gute Kletterer. |
Verteidigung: | Parabuthus-Arten besitzen zwar eine geringere Giftigkeit als anderen Buthiden in Nordafrika, geben bei einem Stich aber eine größe Toxinmenge ab. So wurde beim Parabuthus transvalicus 14 mg Trockengewicht des Giftes gewonnen, bei anderen Buthiden hingegen nur 1 mg. Nach einem Stich treten bei den meisten Patienten innerhalb von vier bis zwölf Stunden folgende Sympthome auf: Lokale Schmerzen und Parästhesien sind fast immer zu erkennen. Am willkürlichen und unwillkürlichen Nervensystem scheinen nur neuromuskuläre Effekte aufzutreten. Zu Beginn der Vergiftung erbrechen, verstärktes Schwitzen und Speichelfluss. Erst fallender Blutdruck, anschliessend Bluthochdruck und Tachykardie. Oftmals allgemeines Schwächegefühl, Schluckstörungen, unwillkürliche Bewegungen, Koordinationsstörungen, Hyperaktivität und Ruhelosigkeit, sowie Muskelschmerzen und -krämpfe. Atemstörungen und Hyperthermie sind weitere Sympthome. Von 43 dokumentierten Patienten verstarben fünf. Die Todesfälle wurden durch ein respiratorisches Versagen ausgelöst. Vorsicht! : Kann Gift über eine Weite von bis zu einem Meter versprühen (tropfenweise). |
Haltung: | Ein Standardterrarium mit den Mindestmaßen 30 x 20 x 30cm (Breite, Höhe, Tiefe) ist für kleine Arten ausreichend. Da Skorpione zwar gut klettern können, sich aber vorzugsweise auf den Boden aufhalten, ist die Höhe nicht entscheidend. Die Größe der Grundfläche ist nach obenhin natürlich offen. Zur Einrichtung gehören unabdingbar Versteckplätze (z. B. aus flachen
Steinen oder Korkrinde) damit sich das Tier zurückziehen kann und eine Trinkschale. Als weitere Einrichtungsgegenstände können Kletteräste, Wurzeln, Laub, Moos und Pflanzen (keine harten Stacheln oder Dornen!) eingebracht werden. Skorpione besitzen extrem kräftige Schwänze und können Türen leicht hochheben / schieben. Ausbruchsicheres Terrarium! Als Bodensubstrat sollte eine 10 bis 15cm hohe Sandschicht eingebracht werden. Hier bietet sich aufgrund seiner Reinheit Vogelsand oder spezieller Wüstensand, Flusssand aus dem Zoofachhandel an. Die Temperatur im Terrarium kann durch Beleuchtung oder Heizkabel, -matten erzielt werden, wobei eine Beleuchtung nicht unbedingt erforderlich ist. Bei der Verwendung von Heizkabeln, -matten ist zu beachten das nur etwa ein Drittel bis die Hälfte des Terrarienbodens (stets unter der Bodenplatte verlegen) bestückt wird, da diese ansonsten den natürlichen entfliehen der Oberflächentemperaturen durch Höhlenbau entgegenwirken können. Die durchschnittliche Tagestemperatur des Wüstenterrariums sollte zwischen 25°C bis 35°C liegen. Die relative Luftfeuchtigkeit sollte je nach Herkunft um 30% bis 40% liegen. ![]() |
Futter: | Skorpione sind Jäger und nehmen nur lebend Futter an. Sie fressen alles was sie handhaben können: Frösche, kleine Eidechsen, Mäuse, Grillen, Schaben, Heimchen, Heuschrecken, Mehlwürmer etc.. Da sie nachaktiv sind sollte die Fütterung Idealerweise abends stattfinden. Einmal wöchtentlich füttern. |
Fortpflanzung: | |
Info: | Cites-Bescheinigung nicht erforderlich. |